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Quelle: Deutsche Wetterdienst
Letzte Aktualisierung 21/07/2019 - 16:40 Uhr

Alle 6 Jahre stehen bei den Freiweilligen Feuerwehren im Rahmen der Generalversammlung Neuwahlen an. Da bei der FF Schierling Vorstandschaft und Kommandantenamt - also Verein und Einsatzbetrieb - von der gleichen Führungsspitze angeführt werden, stand eine wichtige Entscheidung bevor. Der Kern dieser Jahresversammlung geriet aber auch nicht ins Hintertreffen, da neben den üblichen Themen auch Bürgermeister Kiendl einige Details zum geplanten Neubau des Feuerwehrgerätehauses zu berichten wusste.

 

Den Start machte die amtierende Führung mit den Berichten aus den einzelnen Resorts. Kommandant Hausler berichtete über Einsätze auf der B15 neu, von den erneuten Hochwasserschäden im Sommer und den anderen Einsätzen, die im Summe 71 mal die Feuerwehr im Jahr 2012 auf den Plan riefen. Die 102 aktiven Mitglieder waren neben dem Einsatzdienst auch mit zahlreichen Übungen, wie zum Beispiel der Großübung im RKT-Wohnpark gleich gegenüber des jetzigen Gerätehauses oder der Biogasanlage Richtung Laichling, beschäftigt.  Ausschusssitzungen, Sitzungen der Vorstandschaft oder der Gruppen- und Zugführer, zahlreiche Vereinsfeste, Zusammenkünfte des Bauausschusses,  Besichtigungen anderer Gerätehäuser und viele Termine mehr bescherten den Mitgliedern volle Terminkalender.

Parallel zu den Planungen eines neuen  Gerätehauses ging der normale Übungs- und Einsatzbetrieb aber weiter. Also konnten sowohl der stellvertretende Kommandant und  Ausbildungsbeauftragte Sascha Jörchel,  der stellvertretende Kommandant und Atemschutzbeauftragte Christian Wallner, als auch der Jugendwart Florian Kabl auf ein positives Jahr zurückblicken. Aufgrund eines Durchschnittsalters von  knapp 30 Jahren, hat die FF Schierling zwar keine direkten Sorgen wegen „Überalterung“, doch fehlt es in der Jugendgruppe immer noch an Nachwuchs. Sowohl in der Jugendgruppe als auch in der aktiven Mannschaft ist der Frauenanteil gut und stetig steigend. So betonte neben den Führungskräften auch Bürgermeister Kiendl nochmals, dass eine Zusammenarbeit von Jung und Alt, eine Mischung aus Tatendrang und Erfahrung zusammen mit Wissen über Neues und Bewährtes eine gute Basis für eine erfolgreiche Zusammenarbeit ist.

Andreas  Kabl legte nach einem wieder einwandfreien Kassenbericht nach 29 Jahren das Amt des Kassiers, Walter Pindl nach 14 Jahren das Amt des  Schriftführers nieder.  Kommandant Hausler fasste die großen Erfolge der letzten Amtsperiode nochmals zusammen, bevor die Neuwahlen durchgeführt wurden. Auf eine 140-Jahrfeier, bei der der neue Versorgungs-LKW eingeweiht wurde, auf zwei erfolgreiche Havana Club Nights, auf eine Komplettrenovierung in Eigenleistung des Übungssaals, auf die Beschaffung eines Verkehrssicherungsanhänger, sowie auf den größtenteils selbst- und spendenfinanzierten Einsatzleitwagen in Form eines Audi Q5 konnte Hausler zu Recht mit vollem Stolz auf die Leistung der Feuerwehr unter der „alten“ Führung zurückblicken.

Kommandanten Hausler stellte sich für die Wahl des ersten Kommandant und Vorstands wieder zur Verfügung und wurde ohne Gegenkandidat fast einstimmig bestätigt. Neuer Kandidat für das Stellvertreteramt war neben Sascha Jörchel und Christian Wallner der 24-jährige Stefan Hüttner. Nachdem der Wahlausschuss, der aus Kreisbandmeister Beck, Gemeindevertreter Wallner Manfred und Bürgermeister Kiendl als Wahlleiter bestand, lange gezählt haben, stand fest, dass neben Sascha Jörchel Stefan Hüttner der neue Stellvertreter ist und die Aufgaben von Christian Wallner weiterführen wird.

Die Nachfolge von Kassier Andreas Kabl trat dessen Sohn Kabl Florian an. Claudia Jörchel folgt Schriftführer Walter Pindl in seinem Amt nach. Ebenso per Akklamation bestätigt wurden die bisherigen Beisitzer Markus Dafner und Alexandra Kammermeier, so dass die neue Vorstandschaft damit komplett war.

Das zweite spannende Thema des Abends war der Bericht des Bürgermeisters zum neuen Feuerwehrgerätehaus. Da im Ortskern an der Stelle des jetzigen Gerätehauses ein Lebensmittelgeschäft und andere Einrichtungen geplant sind, und das bestehende sehr stark renovierungsbedürftige Gerätehaus aus allen Nähten platzt, fiel die Entscheidung für einen Neubau. Die Wahl der Örtlichkeit wurde nach genauer Prüfung auf ein Grundstück gegenüber des Restaurants TopFour festgelegt. Bei diesem Thema arbeiten die Feuerwehr, die dafür einen extra Bauausschuss gegründet hat, und die Gemeinde bei der gesamten Planung und Konzeption Hand in Hand. Gemeinsam wurden in mehreren Samstags- und Abendfahrten  andere Gerätehause besichtigt um gute Ideen zu sammeln und bereits gemachte Fehler zu vermeiden. Auch ein Ausweichquartier kam zur Sprache. Der Neubau inklusive Planung eines solchen Objektes kann und soll nicht übers Knie gebrochen werden, der Ortskern soll aber für andere bauliche Maßnahmen schnellst möglich genutzt werden können. Auch dafür wird sich eine gute Lösung finden, so Kiendl.

Nach so vielen Neuerungen und Neuigkeiten war es spät geworden, bis das traditionelle ‚saure Lüngerl‘ endlich auf den Tisch kam.